
Literatur & Links
Wer sich intensiver mit Forschung in der Physiotherapie beschäftigen möchte, braucht Grundlagenwissen zur Forschungsmethodologie. Hier finden Sie Literatur und Internetquellen, mit denen Sie Ihr Wissen vertiefen können. Interessant für Studierende und Praktiker gleichermaßen, die Veröffentlichungen kritisch lesen möchten oder selbst ein Projekt planen.
Kostenlose Fachzeitschriften
Free Medical Journals
Die Website "Free Medical Journals" sammelt die URLs von kostenfreien Zeitschriften und stellt deren Links bereit. klick
Age and Ageing
"Age and Ageing" ist eine internationale, englischsprachige Fachzeitschrift, die Forschungsarbeiten und Übersichtsartikel über geriartrische und gerontologische Fragestellungen publiziert. Die Themengebiete umfassen Forschung zu Alterungsprozessen und klinische, epidemiologische und soziale Aspekte der späteren Lebensphase. klick
Wichtige Internetquellen
Viele Titel sind englischsprachig. Wir ermutigen Sie ausdrücklich, sich mit der englischsprachigen Literatur zu beschäftigen, denn Englisch ist auch in der Physiotherapie die Weltsprache. Daher stehen wichtige Informationen nur in dieser Sprache zur Verfügung (z.B. in der Evidenzdatenbank PEDro). Und wenn Sie sich mit der englischen Literatur zur Methodologie beschäftigt, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie lernen das "Wissenschafts-Englisch" und das "Physiotherapie-Englisch".
Weltverband der Physiotherapie
Fachgespräche führen mit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten aus der ganzen Welt. Von zu Hause aus! Das können Sie in den Foren des Weltverbandes der Physiotherapie, der World Confederation for Physical Therapy (WCPT). Hier gibt es auch spezielle Foren zu Evidenzbasierter Praxis, Leitlinien, Ergebnisevaluation und zum kritischen Lesen von Studien, die Ihnen neue Sichtweisen eröffnen können. klick
Index Medicu
Wer kennt das nicht? Man möchte einen interessanten Artikel per Fernleihe oder elektronischem Lieferdienst bestellen, hat nur eine Abkürzung des Zeitschriftennamens, z.B. "Z Orthop Ihre Grenzgeb", braucht aber den vollen Titel der Zeitschrift. Oder umgekehrt: Die offizielle Abkürzung wird gefordert, aber man hat sie nicht zur Hand. Hier hilft Ihnen der Index Medicus: Er verzeichnet alphabetisch alle in Medline indizierten Zeitschriften in fünf verschiedenen Katalogen nach (klick):
- Abkürzungen
- Vollständigem Titel
- Übergeordnetem Fachgebiet
- Gegenstand der Zeitschrift und
- Land, in dem sie erscheint.
Subito - Lieferdienst der Bibliotheken
Subito ist ein Recherche- und Bestellservice, dem eine Reihe deutscher Universitäts-Bibliotheken angehören (u.a. Medizinische Hochschule Hannover, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin). Nach Anmeldung bekommen Sie Kundennummer und Passwort, können dann online nach Aufsätzen und Büchern recherchieren und sie sich direkt an Ihren Rechner schicken lassen. Ein sehr benutzerfreundliches System, das aber einen Nachteil hat: Die Übersendung eines Aufsatzes bis zu 20 Seiten kostet mindestens € 4,00 (für Schüler und Studierende).klick
DIMDI - Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
DIMDI hat einen umfassenden gesetzlichen Auftrag zur Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen aus dem Bereich der Medizin und der Biowissenschaften. Teilweise ist die kostenfreie Recherche ohne weitere Anmeldung (auch in Medline) möglich, weitergehende Angebote sind gebührenpflichtig. Etwas kompliziert ist die Preisstruktur. klick
Gateway – Medline
Mit "Gateway" bietet die National Library of Medicine (NLM) einen einfachen, kostenlosen Zugang zu wichtigen einschlägigen Datenbanken wie z.B. MEDLINE/PubMed, OLDMEDLINE, LOCATORplus, MEDLINEplus, DIRLINE, NLMCatalog. Über eine einzige Suchmaske können Sie gleichzeitig in allen angebundenen Datenbanken suchen. klick
Netting the Evidence
Eine wahre Fundgrube für alle, die sich für Evidenzbasierte Praxis/evidenzbasierte Physiotherapie interessieren. Hier finden Sie unter anderem die Core-Library, eine Sammlung von frei zugänglichen Texten zum Thema, ferner jede Menge weiterer Links. (klick) Die Seite wird getragen von SCHAAR, der "School of Health and Related Research" an der University of Sheffield, UK.



