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Nr. 678/21 - Manuelle Mobilisationstechniken der Beckenorgane

sowie der knöchernen Strukturen bei uro-genito-rektalen Dysfunktionen

Datum:02.07.2021 - 04.07.2021
Kursort:München
Voraussetzungen:Physio Pelvica Basiskurs I und Basiskurs II der AG-GGUP

Background

Dysfunktionen im Becken bringen uns immer wieder an die Grenzen unseres Wissens oder unserer Therapiemöglichkeiten. Störungen in ganz anderen Teilen des Körpers können in Zusammenhang mit den Funktionsstörungen im Becken sstehen. Ein ganzheitliches Denken und Handeln sind notwendig, um diesen Patienten zu helfen. Die manuelle Mobilisationstechnik als Therapieform ist eine erfolgreiche Möglichkeit diese Funktionsstörungen aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können.

Kursbeschreibung

Der Kurs geht auf die anatomisch-neurophysiologischen Grundlagen der Beckenorgane sowie auf die Physiologie des knöchernen Beckens und der Pathophysiologie der Strukturen im Becken ein. Der Schwerpunkt liegt in der Ursachenfindung uund der Behandlung dieser Funktionsstörungen. Dazu werden viele praktische Übungseinheiten mit unterschiedlichen Techniken und Vorgehensweisen präsentiert, mit Fallbeispielen aus der Praxis vervollständigt und durch eigenes Erspüren und Ausführen gefestigt.

Anerkannt als Refresher für dne Verbleib auf der Therapeutenliste der AG GGUP

Für den Verbleib auf der Therapeutenliste der AG GGUP ist es notwendig, alle fünf Jahre eine Weiterbildung im Fachbereich nachzuweisen (auch bei anderen Referentinnen). Informationen über die Therapeutenliste www.ag-ggup.de

Lernziele

  • Vertiefen des Wissens über anatomische Strukturen des knöchernen Beckens und der Lendenwirbelsäule, der Organe des kleinen Beckens und deren ligamentären oder muskulären Fixationen
  • Verstehen der neurophysiiologischen Funktionen und ihren Einfluss auf die Organe
  • Aufzeigen von Zusammenhängen von aufsteigenden Ketten (Füssen zum Becken) und absteigenden Ketten (vom Schädel zum Becken) holistische Verbindungen erklären (holistisch-systemische Irritationen/Folgen)
  • Bedeutung von Engstellen im vaskulären oder nervalen System verstehen
  • Kennenlernen von verschiedenen Assessment-Verfahren in der Osteopathie
  • Durchführen von symptombezogenen Untersuchungstechniken zur genauen Befunderhebung und differenzierten Behandlungstechniken

Kursinhalte

  • Der Kurs erörtert Fragestellungen rund um Funktionsstörungen im knöchernen Becken und von Blase, Darm, Genitalien und Beckenboden
  • Ausführliche osteopathische Befunderhebung
  • Testverfahren zum Erkeennen von Fehlstellungen des knöchernen Beckens
  • Korrekturmöglichkeiten von Fehlstellungen des Beckens
  • Mobilitätstest für die Beweglichkeit der Organe im Becken
  • Externe Korrekturen mit kurzem und langem Hebel
  • Externe Techniken zur Befundung der Muskulatur des Beckenbodens
  • Externe Korrekturen von Fehlspannungen dieser Muskulatur
  • Nervendehntechniken
  • Mobilisation der vaskulären Strukturen
  • Entstauungstechniken vom kleinen Becken
  • Einbezug der drei Diaphragmen zervikale, thorakale und pelvis
  • Einbezug der Spannung des Fußgewälbes auf den Beckenboden 

Kursumfang

3 Tage, 25 UE

Fortbildungspunkte

10 Fortbildungspunkte
Veranstalter:AG Gynäkologie, Geburtshilfe, Urol., Prokt.
Rubrik:Gynäkologie, Urologie & Proktologie
Beckenboden/Rückbildung
Referent/in:Wissmiller, Klara
Kurspreis für ZVK-Mitglieder:320 €
Kurspreis für Nichtmitglieder:380 €
Auslastung:

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